Triathlon Alpe d`Huez – eine harte Erafahrung!
Da meine Freundin Alanis Siffert den sehr harten Triathlon Alpe d’Huez bereits zweimal gewonnen hatte und ich langsam wieder fit wurde, meinte unser gemeinsamer Trainer Brett Sutton, dass ich Alanis zum Wettkampf begleiten und am Folgetag beim kurzen Triathlon Alpe d’Huez starten könnte.
Ich sagte mir dann aber: Wenn ich schon teilnehme, dann mache ich auch gleich den «richtigen», legendären langen Triathlon Alpe d’Huez – obwohl mein Training überhaupt nicht auf einen so langen und harten Triathlon ausgerichtet war.
Triathlon Alpe d’Huez bedeutet: 2,2 km Schwimmen, 118 km Radfahren mit rund 3’200 Höhenmetern und anschliessend 19,2 km Laufen.
Als Zweiter kam ich aus dem Wasser, nahm die Radstrecke in Angriff und versuchte zunächst, mit der Spitze mitzuhalten. Doch bereits beim ersten grossen Anstieg zur Alpe du Grand Serre, nach rund 40 Kilometern auf dem Rad, stellten sich die ersten Muskelkrämpfe ein. Ich musste die Spitze ziehen lassen und von da an mein eigenes Tempo fahren.
Ich kämpfte mich weiter durch die anspruchsvolle Radstrecke und schliesslich auch noch die legendären 21 Kehren hinauf nach Alpe d’Huez. Umso erleichterter war ich, als ich nach 6 Stunden, 5 Minuten und 7 Sekunden als 24. und völlig erschöpft ins Ziel einlaufen konnte.
Grossen Respekt und ein riesiges Kompliment an Alanis: Sie gewann dieses extrem harte Rennen zum dritten Mal in Serie und stellte dabei mit 6 Stunden und 13 Minuten einen neuen Streckenrekord auf – und das mit deutlichem Vorsprung.






